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Jahresbericht 2016 des Präsidenten

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Bericht des Präsidenten anlässlich der Jahresversammlung 2016

Liebe CVP Mitglieder, liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten

Geschätzte Anwesende

„Die volle Wahrheit zum halbleeren Saal“; „Dubach wittert Mord“. Zwei Schlagzeilen aus unserem CVP Berichtsjahr.

Am Montag, 21. September 2015 besuchte auf Einladung von Ständerätin Brigitte Häberli eine kleine, aber illustre CVP Schar das Bundesparlament in Bern. Je eine halbe Stunde lang durften wir die laufende Debatte im Ständerat und im Nationalrat mit verfolgen. Die beiden Säle waren zwar nicht gerade halbleer. Jedoch lauschte kaum ein Parlamentarier den Ausführungen des jeweiligen Sprechers oder Redners. Die einen lasen die Zeitung, andere widmeten sich ihrem Handy oder ihrem Laptop. Wiederum andere waren in ein Gespräch über weiss Gott was verwickelt. Und einige – ja, das ist wahr – waren im Saal gar nicht anwesend, hielten sich in einem Nebenraum auf. Und ja, die Ausführungen der Redner waren langweilig, schienen irrelevant. Doch wenn eine Abstimmung anstand, füllte sich der Saal auf wundersame Weise. SP Präsident Levrat etwa nahm auf seinem Stuhl Platz, drückte auf den Abstimmungsknopf und verschwand gleich wieder, ohne das Resultat abzuwarten. Kein Wunder war unsere frischgewählte Stadträtin Nina Rodel ziemlich geschockt über das Gebaren in unserem Parlament. Zum Glück gabs da eben diese Broschüre, die uns zu Beginn in die Hand gedrückt worden war. „Die volle Wahrheit zum leeren Saal“. Darin wird erklärt, dass die wichtige Arbeit eben schon in den Kommissionen geschieht und dass die Parlamentarier ihre Aufgabe durchaus ernst nehmen. Und natürlich trug auch die halbe Stunde mit Brigitte Häberli zur Ehrerrettung des Parlamentes bei.

„Dubach wittert Mord“ ist der Titel eines in Bundesbern angesiedelten Politkrimis aus der Feder von alt CVP Nationalrat Norbert Hochreutener, unserem Gast am mit rund 60 Personen gut besuchten Neujahresapéro.

Ich weiss nicht, ob es welche gab, die zum Stabswechsel im Bischofszeller Rathaus Unbill witterten. Wenn, dann taten sie es vergeblich. Mit viel Elan, aber unaufgeregt, erfolgte der Arbeitsbeginn der neuen Crew mit Thomas Weingart an der Spitze und unseren beiden Stadträtinnen Christina Forster und Nina Rodel. Sofort spürbar war das Bestreben um eine gute, transparente Kommunikationskultur. Schon bald nach Amtsantritt erfolgte beispielsweise eine Einladung an die politischen Parteien und andere Interessenverbände. Unter dem Titel ‚Was beschäftigt den Stadtrat‘ berichteten der Stadtpräsident und die einzelnen ressortverantwortlichen Stadträte. Evident wurden Sachlichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit, aber auch Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein. Das ist ein Stadtrat, der sich seiner Verantwortung bewusst ist und der gewillt ist, die anstehenden Probleme in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung gezielt anzugehen. Geben wir dieser Stadtregierung unser Vertrauen, wie übrigens auch dem Gemeinderat in Hauptwil-Gottshaus, in dem unser Adrian Studerus als äusserst kompetenter Gemeinderat tätig ist.

In Bischofszell wurde in zwei Bereichen eine Vernehmlassung durchgeführt, zum einen zum Thema Verkehrsentlastung, zum anderen zu einem neuen Videoreglement. An beiden Themen hat die CVP eine fundierte Vernehmlassung eingereicht. Das Thema Verkehr hat unseren Vorstand im Berichtsjahr immer wieder beschäftigt. Wir haben uns vom Ressortverantwortlichen Stadtrat Boris Binzegger und von Bauverwalter Sacha Derron über das vom Kanton geplante Entlastungskonzept mit den verschiedenen Varianten informieren lassen und wir haben auch eine Mitgliederversammlung einberufen. Die Einsichten aus dieser breit und fundiert geführten Diskussion flossen in unsere detaillierte und differenzierte Vernehmlassung ein, die auf unsere Webseite einsehbar ist.

Rosenwoche-Beizli und Adventskafi waren zwei traditionelle Anlässe, die das Engagement von Vorstand und weiteren Mitgliedern erheischte. Leider waren diese Anlässe finanziell nicht so von Erfolg gekrönt wie auch schon. Ein grosses organisatorisches und zeitliches Engagement erforderte auch die Durchführung einer Kantonalen Delegiertenversammlung mit einigen politischen Schwergewichten wie etwa dem Tessiner Ständerat Filippo Lombardi. Erwähnen möchte ich auch eine gut besuchte Budgetdiskussion mit Stadtpräsident Thomas Weingart und Finanzverwalter Pascal Eichmann. Beide haben ihre Wertschätzung an unserem Interesse an der finanziellen Situation der Stadt Bischofszell zum Ausdruck gebracht. Mitgemacht hat die CVP auch an einer Wahlveranstaltung am Wochenmarkt anlässlich der Wahlen ins eidgenössische Parlament im Herbst.

Angefangen habe ich meine Ausführungen mit zwei Schlagzeilen. Ein dicke Schlagzeile mit einem Ausrufezeichen hätte sicherlich auch unsere Herbstveranstaltung zum Thema ‚Demenz‘ verdient. Der Saal des Rest. Eisenbahn war mit gegen 90 Besuchern zum bersten voll. Sie erlebten einen eindrücklichen, lehrreichen Abend, mustergültig organisiert und durchgeführt von unserem Vorstandsmitglied Thomas Hobor. Herzlichen Dank, Thomas!

Sie können erkennen, das vergangene Berichtjahr war ein Jahr mit vielen Aktivitäten und vielen Höhepunkten, hinter der viel Knochenarbeit steckte. Und dabei habe ich das, was uns im Vorstand fast am meisten beschäftigte, noch gar nicht erwähnt: Die Vorbereitungen auf die Wahlen in den Grossen Rat des Kt. Thurgau vom 10. April dieses Jahres. Es galt Kandidaten zu suchen und zu finden. Und es musste ein Wahlkampfkonzept in Zusammenarbeit mit der Bezirkspartei erstellt und durchgeführt werden. Louis, Hedy und Cäcilia, Euch einen ganz besonderen Dank, dass ihr darin die Führung übernommen habt. Hoffen wir, dass am 10. April unsere Bemühungen auf Ort-, Bezirks- und Kantonsebene die erhofften Früchte tragen und dass die Schlagzeilen dannzumal orange sein werden.

Bischofszell, 21. März 2016 / Thomas Diethelm

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