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Herbstanlass – Selbstbestimmung durch Vorsorgeauftrag

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KESB, Vorsorge- und Patientenverfügung. Themen die offensichtlich eine breite Bevölkerung beschäftigen. So durfte Franz Eugster, Präsident der organisierenden CVP Bischofszell und Umgebung, am 24. Oktober 2017  im voll besetzten Saal des Gasthauses Eisenbahn zur öffentlichen Veranstaltung begrüssen.

Die Referentin, lic. iur. Claudia Semadeni, Präsidentin der KESB Bezirk Weinfelden, orientierte eingangs über die Ziele und Organisation aufgrund des vor vier Jahren neu gestalteten Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes. Es geht vor allem um die Förderung des Selbstbestimmungsrechtes sowie der Stärkung der Solidarität in der Familie. Vor allem aufgrund von Gefährdungsmeldungen würden Abklärungen durch die KESB getroffen. Massnahmen würden nur soweit erforderlich angeordnet.

Durch einen Vorsorgeauftrag und eine Patientenverfügung kann jede Person selbst entscheiden, wie weit und ob überhaupt eine behördliche Mitwirkung bei einer Urteilsunfähigkeit erfolgen soll. Wird ein Vorsorgeauftrag eigenhändig oder mittels einer Beurkundung bei einem Notar oder Anwalt erstellt, so kann auf die Anordnung einer behördlichen Beistandschaft verzichtet werden. In der anschliessenden Fragerunde wurde sehr rege über die Unterschiede zwischen der Einsetzung und den Kompetenzen eines amtlich eingesetzten Beistandes und einer durch einen Vorsorgeauftrag selbst ernannten Vertrauensperson diskutiert. Gerne wurde die Gelegenheit genutzt, einen Vorschlag für die eigenhändige Niederschrift eines Vorsorgeauftrages und einer Patientenverfügung mitzunehmen. Solche Vorlagen können bei jedem Notariat bezogen oder über das Internet heruntergeladen werden.

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